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Förderung für Gründer:innen mit Schwerpunkt cyberresiliente Gesellschaft und Deep Tech, die an einer sicheren und lebenswerten digitalen Zukunft arbeiten. Wir begleiten euch in einem strukturierten Programm von der Idee zum Markteintritt in 10 Monaten.
Die Bewerbungsphase für den SIBB Incubator 2026 ist beendet. Der nächste Bewerbungszeitraum startet voraussichtlich ab dem 1. Dezember 2026. Programmstart ist der 1. Mai 2027.
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Das Berlin Startup Stipendium ist ein öffentlich gefördertes Programm für technologiegetriebene early-Stage Startup-Teams, das vom Land Berlin und dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird. Der SIBB Incubator ist das offizielle Inkubationsprogramm des SIBB innerhalb dieses Rahmens. Dieser richtet sich an Teams mit technologischem Fokus, insbesondere in den Bereichen Cybersecurity und Trustworthy AI.
Das Programm läuft in der Regel über einen Zeitraum von 10 Monaten. Geförderte Gründer:innen erhalten eine monatliche Unterstützung von 2.500 € pro Person. Zusätzlich bietet der SIBB Incubator ein strukturiertes Programm mit Mentoring, Coaching, Workshops und Experten-Sessions sowie exklusiven Zugang zum Berliner Startup-Ökosystem über das SIBB-Netzwerk.
Wir suchen Startup-Teams in der Frühphase mit technologiebasierten Lösungen (vorrangig Software, aber auch Hardware). Ein Team muss aus mindestens zwei Personen bestehen; Solo-Gründer:innen sind nicht vorgesehen. Zudem sollte mindestens eine Person im Team die technische Umsetzung kompetent vorantreiben können.
Nicht zwangsläufig. Das Programm ist speziell für Teams in einer frühen Phase konzipiert, die ihre Idee weiterentwickeln und validieren möchten.
Der SIBB Incubator hat einen klaren Fokus auf Cybersecurity und Trustworthy AI. Cybersecurity wird dabei breit verstanden: Auch Lösungen rund um Datenschutz, digitale Souveränität, sichere digitale Infrastruktur, verantwortungsvolle Datenverarbeitung oder sichere KI-Anwendungen können sehr gut passen.
Ein Startup muss also nicht ausschließlich ein klassisches Cybersecurity-Startup sein. Auch Anwendungen in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Energie, Verwaltung oder anderen Branchen können geeignet sein, wenn der technologische Kern zur Ausrichtung des Programms passt.
Ja. Ihr müsst zum Programmstart offiziell in Berlin gemeldet sein. Falls ihr aktuell woanders wohnt, müsst ihr bereit sein, vorab nach Berlin umzuziehen.
Nein, von den geförderten Gründern wird erwartet, dass sie in Vollzeit an ihrem Startup arbeiten; eine parallele Erwerbstätigkeit ist nach Programmbeginn grundsätzlich nicht vorgesehen. Zudem ist der Incubator als Präsenz Programm in Berlin konzipiert. Eine rein ortsunabhängige Teilnahme ist nicht möglich, da die regelmäßige Anwesenheit bei Workshops, Coachings und Netzwerk-Events vorausgesetzt wird.
Das Programm richtet sich ausdrücklich an Startups in der sehr frühen Phase. Grundsätzlich solltet ihr noch keine Umsätze generieren; wenn ihr bereits aktiv am Markt verkauft, gilt das oft als zu weit fortgeschritten.
Pilotprojekte, Tests oder erste Validierungsschritte sind jedoch zulässig, solange ihr euch noch nicht in einer regulären kommerziellen Marktphase befindet. Eine Website ist generell kein Problem – wenn dort aber bereits Preise gelistet sind und das Produkt aktiv vertrieben wird, kann dies ein Ausschlusskriterium sein. Zudem müssen die IP-Rechte (geistiges Eigentum) an der Lösung bei den Gründern oder dem Team liegen.
Das Programm richtet sich primär an Personen, die bisher noch kein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut haben. Umfangreiche Vorerfahrung oder frühere Exits können die Förderfähigkeit einschränken, schließen eine Teilnahme aber nicht automatisch aus. Falls nur ein Teil Ihres Teams die Kriterien erfüllt, können diese Mitglieder finanzielle Unterstützung erhalten, während die übrigen Teammitglieder ohne Förderung am Programm teilnehmen.
Die nächste Bewerbungsphase, für die im Mai 2027 beginnende Kohorte, startet voraussichtlich im Dezember und endet im Februar. Der Bewerbungsprozess ist mehrstufig aufgebaut: Er beginnt mit einer Registrierung oder einem Vorab-Check auf der SIBB-Website, gefolgt von der vollständigen Bewerbung über die Plattform F6S. Dabei müssen Unterlagen wie ein Pitch Deck, Team-Informationen sowie Details zur Marktchance und Machbarkeit eingereicht werden; teilweise werden auch Videos abgefragt. Nach einer ersten Sichtung folgen Interviews oder eine Jury-Bewertung sowie ein Auswahl-Pitch für die engere Auswahl. Die finale Entscheidung fällt in der Regel etwa zwei bis drei Wochen vor Programmstart.
Ja, eine Teilnahme ist grundsätzlich möglich. SIBB hat bereits Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden gesammelt und internationale Teilnehmende bei Visa-Prozessen unterstützt. Zudem legt das Programm großen Wert auf diverse Teams und setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Förderung von Gründerinnen, auch wenn dies keine formale Verpflichtung für eine Bewerbung darstellt.
Eine Teilnahme ist für internationale Gründer:innen grundsätzlich möglich. Wir haben in der Vergangenheit bereits Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden gesammelt und können euch bei Visa-Prozessen Prozessen unterstützen. Zudem legen wir großen Wert auf diverse Teams und haben einen klaren Fokus auf die Förderung von female founders, um die Vielfalt in der Berliner Tech-Szene zu stärken.
Wir ermutigen euch dazu, euer Unternehmen während des Programms in Berlin aufzubauen und zu gründen. Nach Abschluss der Förderung steht es euch jedoch grundsätzlich frei, wie ihr euch in Zukunft entscheidet und wo ihr euren Standort wählt.
inc teamkachel (relation)



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